Highlights in 4.8

 


Erfahren Sie hier mehr über IDA ICE


 

leaf Neu gestalteter Geschossplan

Die Geschosspläne und andere 2D-Geometrieansichten wurden überarbeitet, um die Darstellungsleistung und Benutzerfreundlichkeit zu verbessern:
  • Zoomen mit Mausrad, verschieben und andere Funktionen zum Vergrössern ausgewählter Objekte.
  • Neuer Fangalgorithmus mit Visualisierung von Fanglinien.
  • Verbessertes Importieren von Zeichnungen mit wesentlich besserer Darstellungsleistung höherem Detaillierungsgrad. Zudem kann das Koordinatensystem der Zeichnung beibehalten werden.
  • Neuer Look mit dünnen Linien und transparenten Formen.
  • Intuitives Drehen des Geschossplans und des Dacheditors, um das Hinzufügen von Zonen mit unterschiedlichen Ausrichtungen zu erleichtern.

 

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leaf Spektrale Eigenschaften von Verglasungs- und Beschattungsmaterialien

Die Eigenschaften des gesamten Verglasungs-/Sonnenschutzsystems werden für jedes Wellenlängenintervall berechnet. Spektralberechnungen liefern eine höhere Genauigkeit als nicht-spektrale Berechnungen. Bei modernen Verglasungs- und Beschattungsmaterialien können nicht-spektrale Berechnungen signifikante Fehler (>10%) ergeben und sinnvolle Systemkombinationen übersehen werden. Spektraldaten können vom Hersteller jederzeit hochgeladen werden und werden automatisch mit den Benutzerdatenbanken synchronisiert.

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leafSimulation der Überhitzung

Die Überhitzungsberechnung ist ein neuer Simulationstyp, der automatisch den schlechtesten Tag für Räume ohne oder mit begrenzter mechanischer Kühlung ermittelt. Das Ergebnis wird entweder bei maximaler Lufttemperatur, operativer Temperatur oder PPD dargestellt.

 


  

leaf Parametric Runs und Optimierungen innerhalb von IDA ICE (beta)1

Die Verwendung des Simulationsmodells zur Optimierung von Fenstereigenschaften, Zulufttemperatur oder Größe und Neigung von Sonnenkollektoren ist naheliegend. Mit IDA ICE 4.8 ist dies so einfach wie es klingt. Der Anwender kann Eingabeparameter und Zielausgabe (z.B. Kostenfunktion) einfach per Drag & Drop aus dem Modell in die Oberfläche ziehen. Neben der Optimierung werden Monte-Carlo- und Sensitivitätsanalyse (Morris-Methode) unterstützt.

Grafische Skripte im gleichen Stil wie die IDA-Modellierung im Advanced Level sind verfügbar, um auf einfache Weise Parameterbeziehungen zu erstellen. Dieselbe Technik kann auch zur Formulierung komplexer Ziel- und Bedingungsfunktionen verwendet werden.

4.8 optimization


 

leaf Enthalpie-Rotations-Wärmetauscher

Ein Lüftungsgerät mit einem neuen Rotationswärmetauscher-Modell, basierend auf der Norm prEN 16798-5-1, ist verfügbar. Es gibt drei Optionen mit unterschiedlichen Beschichtungen des Rotors:
  • Unbeschichtet: Dieser Typ kann nur dann Feuchtigkeit übertragen, wenn sich am Rotor Kondenswasser bildet.
  • Hygroskopische Oberfläche: Dieser Typ kann Feuchtigkeit zurückgewinnen, auch wenn keine Kondensation am Rotor stattfindet.
  • Sorptionsrotor: Rotationswärmetauscher für hohen Feuchtigkeitstransfer. Dieser Typ kann noch mehr Feuchtigkeit zurückgewinnen als der hygroskopische Rotor.

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leaf Neue Definitionen der Wärmebrücken

Die unterschiedlichen nationalen Normen basieren auf verschiedenen Definition von Wärmebrücken und Hüllflächen. IDA ICE 4.8 unterstützt fünf verschiedene Definitionen von Wärmebrücken und Hüllflächen, wie sie in ISO 10211 definiert sind.

Die Definition des ausgewählten Hüllbereichs wird in der 3D-Ansicht angezeigt, wenn die Wanddicke eingeschaltet ist.

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leaf Aktualisierte Tageslichtsimulation2

Die Tageslicht-Erweiterung wurde in IDA ICE 4.8 umfänglich aktualisiert. Hier sind einige Beispiele dazu:
  • Die Radiance-Parameter wurden aktualisiert und eine neue Option (Super High Precision) ist enthalten.
  • Der mittlere Tageslichtfaktor und die Beleuchtungsstärke werden in der Ergebnisübersichtstabelle angezeigt.
  • Die Fläche oberhalb und unterhalb eines Tageslichtfaktors bzw. Beleuchtungsstärkenwertes kann in der 3D-Ansicht auf der Skalenleiste angezeigt werden.
  • Die Geometrie des Geländes wird bei der Visualisierung der Eigenschaften in der Tabelle ‚Optische Eigenschaften‘ angezeigt.
  • Zonen für die Tageslichtberechnung können auch aus einer Liste ausgewählt werden.
  • Interne Hindernisse können innerhalb von IDA ICE leicht als extrudierte Geometrie auf Oberflächen erzeugt werden.

 


 

leaf Verbesserte Benutzerfreundlichkeit und Produktivität

IDA ICE 4.8 enthält eine große Anzahl von Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit und Produktivität, viele davon wurden von unseren Anwendern vorgeschlagen. Hier sind einige Beispiele:
  • Neue Vorgabewerte: Separate Konstruktionen für Wand-/Deckenteile gegen Erdreich und gegen Außenluft.
  • Möglichkeit, alle ungenutzten Ressourcen mit einem Klick aus dem IDA-Ressourcen-Formular zu entfernen.
  • Mehr Spalten in der Fenstertabelle; Breite, Höhe und Lichttransmission.
  • Mehrfachselektion von Zeilen in Tabellen (mit Shift+Klick oder Strg+Klick) und automatisches Scrollen bei der Selektion von Zellen.
  • Vereinfachtes Formular für den wassergeführten Radiator.
  • Fenster und Türen werden nun im Geschossplan der Zone angezeigt, um die Positionierung der Personen zu erleichtern.
  • Die Elemente für Bauteilaktivierung können nun auch in der Formularebene in vertikalen Wänden verwendet werden.

 


 

leaf Neue Arten von integriertem Sonnenschutz

Für das detaillierte Fenstermodell können nun drei neue Typen typischer Beschattungseinrichtungen einfach ausgewählt werden: Mikrolamellen (Beschattung in Abhängigkeit von zwei Winkeln), Lamellenstore zwischen den Scheiben und Senkrechtmarkise zwischen den Scheiben. Neu ist auch der Zugriff auf Herstellerdaten für Beschattungsmaterialien. Die Beschattungselemente werden in der 3D-Ansicht visualisiert und ihre Bewegung kann animiert werden.

 


 

leaf Verbesserte 3D-Ansicht

Die 3D-Ansicht wurde verbessert. Hier sind einige Beispiele:
  • Es ist möglich, Gebäude und horizontale Verschattungselemente direkt in der 3D-Ansicht hinzuzufügen und zu bearbeiten.
  • Die Eigenschaften der 3D-Visualisierung für Eingabeparameter Ergebnisse können einfach verändert werden, wie zum Beispiel die Skalierung, benutzerdefinierte Farben und Pfeillängen.
  • Symbole für Leckagen und Schornsteine werden in der 3D-Ansicht angezeigt.

  


 

leaf Zonen teilen und verbinden (beta)

Zonen lassen sich nun leicht in kleinere Zonen aufteilen (Split), indem man eine Zwischendecke in einer bestimmten Höhe einfügt oder eine Trennwand zeichnet. Mit diesem Feature lässt sich ein kompliziertes Gebäude in Stockwerke und Zonen unterteilen.

Mehrere Zonen können auch zu größeren Zonen zusammengefasst werden (Merge). Mit dieser Funktion können Sie die Zoneneinteilung eines Gebäudes ändern, ohne die Zonen neu zeichnen zu müssen. So können auch komplizierte Zonengeometrien leicht erstellt werden.

  


 

leaf Verbesserter IFC-Import und -Export3

Der IFC-Import wurde in mehrfacher Hinsicht verbessert. Zudem wurde auch der Export von Schlüsselergebnissen über IFC implementiert.

Mit dem kostenlosen IDA ICE Viewer können IFC-Dateien auf Importprobleme überprüft werden.



leaf Phasenwechselmaterialien (beta)1

Schichten in Wänden und Böden können nun als Phasenwechselmaterial (Phase Change Materials oder kurz PCM) definiert werden. Mit solchen Materialien kann eine stark verbesserte Wärmespeicherkapazität (durch den Phasenwechsel von fest zu flüssig und umgekehrt) erreicht werden.


 

leaf Neues Modell für die Wärmeabgabe von Personen

Die thermische Behaglichkeit wird in IDA ICE nach ISO 7730 berechnet. In IDA ICE 4.7.1 und früheren Versionen war der Wärmeverlust einer frierenden Person (PMV < 0) größer als die spezifische Stoffwechselrate. In IDA ICE 4.8 wird stattdessen die Bekleidungsebene so angepasst, dass der PMV-Wert nahe Null wird, d.h. die Gesamtwärmeverluste sind immer gleich der Stoffwechselrate. Diese Änderung bezieht sich nur auf die Berechnung der Wärmeabgabe von Personen. Die Berechnung von PMV/PPD ist davon nicht betroffen.


 

leaf API-Schnittstelle (beta)1

IDA ICE kann nun durch ein externes Programm durch direkte Aufrufe von z.B. Python, Matlab, Excel (VBA), C++, Java oder ähnlichem gesteuert werden. Mit Hilfe der Socket-Kommunikation können auch Prozesse auf Remote-Rechnern eine IDA ICE-Instanz steuern. Für die Interaktion mit den Datenstrukturen des IDA Modeler wurde eine Bibliothek von Funktionen implementiert, die auf dem Document Object Model Standard basiert. Grundsätzlich kann jeder Vorgang, der manuell ausgeführt werden kann, auch über diese Schnittstelle gesteuert werden. Die Ausführung von remote-basierten Simulationen erfordert eine spezielle Lizenzvereinbarung.


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 In der Expertenversion inbegriffen.

2In der Expertenversion inbegriffen und als Erweiterung (Tageslicht) zur Standardversion verfügbar.

3 In der Expertenversion inbegriffen und als Erweiterung (BIM Import) zur Standardversion verfügbar.

 

 

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