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Erdsondenfelder

Mit der Erweiterung zur Berechnung von Erdsondenfeldern lässt sich das Verhalten großer Felder interagierender Erdsonden in einer einzigen Simulation untersuchen. Es sind sowohl gerade als auch schräge Bohrungen in homogenem Untergrund möglich.

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Das Erdreich um jede einzelne Sonde (Einzelne oder doppelte U-Rohre) wird im Modell in zylindrischen 2D-Koordinaten in finite Elemente unterteilt. Mittels Überlagerungs- und Spiegelmethoden kann das vollständige 3D-Temperaturfeld berechnet und dargestellt werden - unter korrekter Berücksichtigung sämtlicher thermischer Wechselwirkungen in allen Zeitskalen.

Die simultane (voll gekoppelte) Simulation von Erdsondenfeld, Anlagentechnik und Gebäude erlaubt eine realistische Berücksichtigung der Wärmepumpenleistung und der Abhängigkeit der Arbeitszahl von der Austrittstemperatur aus der Erdsonde. Ebenfalls möglich ist die Modellierung von Regelungsstrategien, welche die Bodentemperatur auf einem optimalen Niveau für Heizen und Kühlen halten. Diese entscheidenden Effekte lassen sich durch den gewöhnlich verwendeten Ansatz nicht untersuchen, bei welchem zuerst das Lastprofil des Gebäudes ermittelt und danach dieses Lastprofil als Eingabe in ein separates Modell für das Erdsondenfeld verwendet wird.

Die IDA ICE Standardausgabe beinhaltet eine auf eine einzelne Erdsonde eingeschränke Modellversion. 

 


Details:
  • Verfügbar als Erweiterung zur Expertenausgabe
  • Voraussetzung ist IDA ICE Version 4.6.1 (oder höher)

 
 

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